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Speicherlösungen

In der heutigen Zeit kommt der Dimension unserer Speicherlösungen eine besondere Wichtigkeit zu. Vor einigen Jahren noch undenkbar, sind Speicherlösungen von mehreren hundert Terabyte durchaus gängige Realität in Unternehmen. Konnten vor einigen Jahren unsere Server-Betriebssysteme durch die Beschränkung der Partitionstabellen im MBR nur maximal 2 TB verwalten (außer dynamische Volumes), sind diese Beschränkungen heute durch die 64-Bit-Technologie weitestgehend aufgehoben.

Trotz alledem kommen aufgrund von technischen Gesichtspunkten und im Hinblick auf eine Verbesserung der Verfügbarkeit heute meistens externe Speichersysteme zu Einsatz, obwohl die Kosten für die Hardware in der Regel über den Ausbaukosten für eine Servererweiterung durch den Einsatz von größeren Festplatten liegen. Diese Systeme (NAS) verfügen über ein eigenes Betriebssystem (LINUX/UNIX/Windows) und lassen sich durch die leichte Konfiguration sehr einfach in die bestehenden Netze einbinden.

Aber auch hier gilt es, die Unterschiede zwischen den verschiedenen Systemen (NAS oder SAN) bei der Auswahl zu würdigen. So muss z.B. berücksichtigt werden, ob auf den Storagesystemen Anwendungen liegen, welche dateiorientiert sind oder nicht (z.B. Microsoft Exchange Server, SQL-Datenbanken), denn wenn dies nicht der Fall ist (block-basierter Zugriff), würde man eher statt einem NAS ein SAN einsetzen. Bei einem NAS wird der Dateizugriff selbst verwaltet, der zugreifende Rechner spricht über CIFS/SMB komplette Dateien an. Bei einem SAN erfolgt die Verwaltung des Dateisystems durch den Client/Server, welcher auf die Datei zugreift. Dieses bietet u.a. den Vorteil, durch den Einsatz von Glasfasernetzen und Technologien wie ISCSI einen wesentlich höheren Datendurchsatz zu erreichen. Bei geschicktem Einsatz von mehreren Hostadaptern können die Übertragungsgeschwindigkeit sowie die Ausfallsicherheit (Failover) wirksam erhöht werden.

Diese hochperformante Wirksamkeit und Effizienz wird bei einem SAN allerdings auch teuer bezahlt, so dass es in der Regel nur in größeren Unternehmen eingesetzt wird.

Die schnellste und mittlerweile auch bei höheren Speicherkapazitäten bezahlbar gewordene Lösung ist der Einsatz von SSD-Festplatten. Hier macht es nicht die Durchsatzgeschwindigkeit der Daten, sondern vielmehr die bauartbedingte Fähigkeit der Platte, die Datenanforderung quasi parallel abzuarbeiten, da der mechanische Zugriff über Schreib-/Leseköpfe entfällt.